Die Crew der Rickmer Rickmers erwartet Euch wieder

[Werbung, unbeauftragt]

Hamburg. Nun waren wir schon wirklich sooooo oft in Hamburg. Aber nie hatten wir es geschafft, die Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken zu betreten. Dabei liegt die dort schon fest seit 30 Jahren. Aber jetzt endlich: kurz bevor der historische Frachtensegler Anfang des Jahres wegen der Coronakriese buchstäblich die Segel strich, gingen wir an Bord des riesigen Museumschiffs. Seit Anfang Mai, ist die Schiffsbrücke wieder ausgeklappt und lädt kleine und große Piraten zu einem Besuch ein.

Ahoi auf Hamburgs grüner Lady

Nach meinen anfänglichen Überredungskünsten a la „Och kommt schon, nur mal kurz gucken“ mussten wir am Ende gleich zwei mal die Parkuhr nachlösen, so gefesselt waren wir alle von dem Programm. [Es gibt sicher günstigere Parkplätze als direkt unter der S-Bahn-Brücke, aber immerhin war der Weg für das Folgeticket nicht so weit]

Schon als wir noch festen Boden unter den Füßen hatten, machte sich die Aufregung bemerkbar. Stolze 97 Meter lang ist die Rickmer Rickmers. An Deck angekommen begrüßte uns der erste Seebär mit einem freundlichen MOIN, MOIN. Da wir ja eigentlich nur mal kurz gucken wollten, waren wir auf eigene Faust losgezogen, ohne Plan und ohne Kapitän. Leider. Denn gerne hätte ich mir die Seemanns-Abenteuer angehört, die das Schiff in den letzten 120 Jahren erlebt hat.

Historisches Museumsschiff an den Landungsbrücken Hamburg.

Unsere Test-Crew sagt: „Mega!“

Bei dem Anblick des eleganten Decks rutschten unserer Test-Crew gleich mehrer raue Töne heraus: „Alter, wie cool“. Eindrucksvolle Masten, die in den Himmel ragen…

[hier kann man sogar Kletterstunden buchen. Wie toll ist das denn bitte, mitten im Hafen?],

…ein Steuerrad, von dem man einfach nicht die Finger lassen kann, dicke Seile, eine riesige Schiffsglocke u. v. m.

Von außen konnte man schon den Blick in die einst kleine Kombüse werfen, in die Werkstatt und andere Arbeitsräume. Liebevoll arrangiert mit Kunststoff-Ratten zum Zählen und vielen Fragen, die es zu beantworten galt. Im Inneren waren wir noch mal baff, wie vornehm das Edelholz glänzte. Hier also hausten die Matrosen neben ihrem Kapitän, deren Kajüte noch mal mehr Glanz zeigte. Der Blick auf die Hängelampe zeigte, wie schwankend der Boden eigentlich war.

Blick in die Kombüse, die Schiffsküche der Seemänner.
Spannend: Auf dieser Meeres-Route war der Frachtsegler einst unterwegs.

In der Ausstellung, die immer wechseln, wurde an vielen Beispielen gezeigt, wie hart das Leben auf hoher See war. Neben Infotafeln zeigte ein Film, mit welchen Mitteln die Offiziere zurechtkommen mussten. Super gut gefallen hatte uns, dass die Besucher wirklich viel ausprobieren konnten, z. B. wie das Morsen geht, oder wie viel Kraft man aufwenden musste, so ein Segel mit Muskelkraft zu setzen.

Unser Fazit

Bewertung: 5 von 5.

Hier steckt die Liebe in allen Details. Wir vergeben 5 von 5 goldene Federn für dieses liebevoll hergerichtete und durchdachte Angebot für alle Altersklassen. Wenn ihr das nächste mal nebenan in der Speicherstadt sein solltet, fahrt die 5 Minuten U-Bahn oder lauft die 2 km – ein Besuch lohnt sich selbst bei Schittwetter, wie wir es hatten. Die Rickmer Rickmers ist absolut sehenswert und sollte auf eurer nächsten Hamburg-Tour nicht fehlen. Wir werden sicher auch ein weiteres dort halt machen.

Unser persönlicher Sahnehäubchen-TIPP:

Zum Abschluss das Fischbrötchen an den Landungsbrücken nicht vergessen!!

Informationen
Rickmer Rickmers

Geöffnet:
täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

Wo: 
Hamburg, Landungsbrücken

Eintrittspreise: 
Familienkarte 15 €
Erw. 6 €, Kinder ab 4 Jahre 4 €

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