Reichtum durch Zeilengeld?

Weit gefehlt! Als ich vor zwei Jahren das Schreiben als freie Journalistin anfing, war ich keinesfalls auf der Suche nach einer guten Einnahmequelle. Wäre das der Fall gewesen, hätte ich mir besser wieder meine Kellnertasche aus den 90ern umgeschnallt.

Es war anders herum: der Job hat mich gefunden. Obwohl ich damals vorgewarnt war – durch diesen wunderbaren SPIEGEL-ONLINE Beitrag – habe ich genau das gelernt: schreiben macht nicht reich aber glücklich. Glücklicherweise arbeite ich für eine Redaktion, für die der Begriff ‚Ausbeute‘ ein Fremdwort ist. Und die die Arbeit ihrer freien Mitarbeiter zu schätzen weiß.

schmetterling
Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken duften. Carlo Karges, Songschreiber für Nena-Band

Warum ich schreibe? Durch das Schreiben nehme ich meine Umwelt intensiv wahr und das mache ich von Natur aus. Nicht nur bei einem Pressegespräch. Auf unserer Terrasse sehe ich die einzige Ameise, die schwer bepackt einen der unzähligen Brötchenkrumen unter dem Frühstückstisch abtransportiert. Unweigerlich muss ich mir die Frage stellen, wie weit sie ihre Beute wohl schleppen wird und ob sie ihre Eroberung alleine feiert. In meine Vorstellung wird sie natürlich teilen 🙂

Und schon ist er da, der Anfang einer neuen Geschichte. Auch wenn ich gerade gar nicht über das Frühstück einer Ameise schreibe, bin ich gespannt wie lange die Ameise durch meine Gedanken spaziert.

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