Mein neues Tragetuch: Sunnymind von Hoppediz

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Instagram & Co – mittlerweile liebe ich es, auf den unterschiedlichsten Netzwerk-Kanälen unterwegs zu sein. Neue Begegnungen finde ich im realen Leben genauso spannend wie  im virtuellen Leben. Ihr kennt sicher diese Ereignisse, die unvermittelt einfach so die Haustür hereinspazieren, die ganz ungeplant auf einmal da sind? Gerade sind wir so einer erfreulichen, virtuellen Begegnung gefolgt – mit Erfolg.

Als Hoppediz-Produkt-Tester unterwegs

Diesen Sommer haben wir uns sensationelle 31 Tage auf unsere Lieblingsinsel Mallorca zurück gezogen. Spontan wie man uns kennt, haben wir in unserem Reisegepäck Platz für drei Baby-Tragen aus dem Hause Hoppediz geschaffen. Und ich kann sagen – mit Tragen waren wir reichlich ausgestattet. Dabei war es nicht mein Plan eine Alternative zu meinen Tragetüchern zu finden. Ich liebe alle meine Tücher (und das sind einige). Im Gegenteil, ich habe mich auf Anhieb in die neue, farbenfrohe Kollektion, designed by Bine Brändle verliebt.

Ich freue mich immer noch wie verrückt, das ich eine der ersten Trägerinnen sein durfte!! Die ‚Sunny-Mind-Serie‘ ist gerade erst letzten Monat auf den Markt gekommen. Diese wirklich tollen Farben passen nicht nur zu diesem galaktisch fantastischen Sommer, sie spiegeln auch ganz besonders unsere Lebenseinstellung mit vier Kindern wieder: das Leben steckt voll bunter Überraschungen! Die Anfrage von Hoppediz – weitere Tragen zu testen – fanden wir mega spannend…

Tragetuch versus Baby-Trage

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Shoppen in Palma: mit der HOP-TYE® und der passenden Bauchtasche HIP BAG®.

Kritisch, aber auch neugierig war ich, ob eine Trage mit Schnallen und Verstärkungen meinem überzeugten Tragetuch-Gefühl gerecht werden würde.

Am misstrauischsten war ich gegenüber der HOP-TYE®. Ein interessant klingender Name, wieder die tollen Farben von Bine Brändle, aber man hatte kaum etwas in der Hand – weder Masse, noch Gewicht. Ich hatte große Bedenken, ob unsere Maila mit ihren acht Kilo genug Halt hätte. Völlig unberechtigt, wie sich schnell herausstellte.

Die Trage ist wirklich federleicht und sitzt perfekt. In der Tat greife ich auch jetzt im Alltag oft nach ihr, eben weil sie so schön leicht ist und ich sie optisch einfach mag. Weil die Trage nicht geschnallt sondern gebunden wird, ist die HOP-TYE® ebenso bei der großen Schwester sehr beliebt im Einsatz. Mit Kleidergröße XS geht das wunderbar. Wenn wir das Tuch gerade nicht dabei haben – ein Plätzchen um die HOP-TYE® für jede Spontanität unterwegs dabei zu haben, findet sich bei uns immer…

Mit den gepolsterten Gurten der NABACA® brauchte ich bei 36° im Schatten lange, um mich mit ihr anzufreunden. Aber auch hierzu ist zu sagen, unsere Maila saß super darin, hat friedlich geschlafen und fand alle verstellbaren Schnallen höchst interessant. Die NABACA® hat bei uns am Ende einen soliden und stabilen Eindruck hinterlassen. Auch die gepolsterten Gurte sind bei jetzigen Temperaturen wirklich von Vorteil. Für die kommende Jahreszeit ebenfalls ein perfekter Begleiter für uns, die sich meist der Papi geschnappt hat.

Womit ich allerdings gar nicht gerechnet hatte – mir sind erstaunlich wenige Spanierinnen begegnet, die ihr Baby auf diese Art trugen. Eine Mallorquinerin erzählte mir sogar, dass sich erst in den letzten Jahren zwar immer noch wenige, aber immerhin mit steigenden Trend, mehr Frauen für Baby-Tragen begeistern lassen. Mein kunterbuntes Tuch jedenfalls, hat viele Blicke auf sich gezogen. Ob neugierig, belächelnd oder bewundernd? Ich weiß es nicht. Wir jedenfalls lieben unser „Bine-Tuch“ und geben es auch nicht mehr her. ❤

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Nachts in der Buchhandlung…

Herrlich, was nachts so los ist in der Buchhandlung, zwischen Einhörnern, Hexen und Piraten… Die Heule Eule stupst den Grüffelo an, der seine Ruhe will. Auch der Siebenschläfer wird munter. Die Hexen liefern sich einen Wettstreit um den besten Zauberspruch. Einhörner, Ritter und Piraten diskutieren über den Titel, wer Verkaufsschlager des Monats wird.

Wie turbulent mag es in den Hallen der Buchmesse zugehen, wenn die letzten Sektgläser geleert und das Wachpersonal nicht mehr ganz so wach ist? 🙂 Lange hin ist es nicht mehr, bis die Kisten ausgepackt und alles hübsch hergerichtet ist. Am 15. März startet die Leipziger Buchmesse 2018. Welchen Stand muss man unbedingt besucht haben? Habt ihr Tipps?

50.000 Wörter in 30 Tagen?

Experimentierfreudig wie ich bin, habe ich mich nicht abschrecken lassen: 50.000 Worte in nur einem Monat schreiben, geht das? Für mich eine utopisch hohe Zahl. Wie soll das in einem ohnehin vollgepackten Alltag gehen? Aber gut, jammern galt nicht. „Auf gehts“, dachte ich mir, das Anmeldeformular zum #NaNoWriMo (National Novel Writing Month) war schnell ausgefüllt.

Bringt man täglich 1.667 Worte zu Papier, hält man am Ende des Novembers einen fertigen Roman in den Händen. Soweit die Theorie, der Gedanke hinter diesem charmanten Wettbewerb. Die Recherche kommt im Anschluss, bei der Überarbeitung des Werks. Unvoreingenommen, einfach drauf los schreiben, Lücken riskieren, Hauptsache schreiben…

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Schon in der ersten November-Woche musste ich das bittere Resümee ziehen, dass ich weit entfernt war von dem erforderlichen Schreibpensum. Die Chance, dass ich am Wochenende die aufgestauten Fehlworte aufholen hätte können, ging gegen Null. Die Flinte ins Korn zu werfen war auch keine Option. Am Tag 5 habe ich meine persönlichen Spielregeln aufgestellt, mit für mich erreichbaren Zielen:

Regel 1: Baby bekommt stets und sofort das Recht auf Zuwendung wenn ihm (oder umgekehrt 😉 ) danach ist, genau wie alle weiteren im Haushalt lebenden Personen. Ggf. muss der iMac im Standby-Modus warten.

Regel 2: Ich bin stolz, wenn ich meine Geschichte auch nur mit einem einzigen Satz weiter voran bringe, solange ich nur täglich an der Fortsetzung arbeite.

Regel 3: Ab sofort wird das Haus nicht ohne NaNoWriMo-Notizbuch und Schreibwerkzeug verlassen. Jede Wartezeit wird gescribbelt was das Zeug hält.

Regel 4: Der Austausch in NaNoWriMo-Social-Media-Gruppen gehört zum regelmäßigen Pflichtprogramm. Nicht jedes Kommentar muss zu Ende gelesen oder kommentiert werden. Das persönliche Stimmungsbarometer preiszugeben oder ein paar aufmunternde Worte für Mitstreiter da zu lassen, muss drin sein.

Und was soll ich sagen, der NaNoWriMo war eine super Erfahrung. Ich habe mehr als die Hälfte an Worten geschafft und bin glücklich damit. Ohne den Wettbewerb hätte ich nicht einmal angefangen mit meiner Geschichte, die mir schon lange im Kopf rumgeistert. Jetzt heißt es auch ohne NaNoWriMo dranbleiben und weitermachen. Und ganz sicher weiterhin nach meinen eigenen Spielregeln, eben so, wie es in den Familien-Alltag passt ❤ .

Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen?

Nun ja, inhaltlich müsste ich das Sprichwort umdrehen, denn gerade bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Eiche. Diese Urwald-Eiche steht im Reinhardswald. Sie ist schon ganz riesig, aber ich weiß, da ist noch Luft nach oben… Seht ihr die kleinen Fenster? Und die kleine Eingangstür? Ich helfe Eurer Phantasie gerne nach, mit einem kleinen Märchen aus unserer nordhessischen Region…

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„Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen?“ – an das Sprichwort hatte Trendula wohl nicht geglaubt…

 

 

Zutat für ein neues Schreib-Abenteuer: Basilikum-Eis

Für meine neue Geschichte experimentiere ich derzeit in der Küche. Denn welches ist denn nun das beste Basilikum-Eis-Rezept? Mit Joghurt verfeinert? Auf Sahne verzichten oder auf keinen Fall? Ist die Buttermilch des Rätsels Lösung? Welche Zutaten kommen rein, in das leckerste Basilikum-Eis?

Basilikum-Eis
Was gehört rein, in das leckerste Basilikum-Eis?

Letzten Sommer auf Mallorca haben wir uns bei jedem Abendspaziergang in der hübschen Altstadt Artà eine Kugel gegönnt, von dem leckersten Basilikum-Eis. Namenhafte Eishersteller führen die gesuchte Sorte leider nicht in ihrem Sortiment. Rezeptvorschläge im WorldWideWeb gibt es viele. Also bleibt nur eine Möglichkeit: selber ausprobieren! Die erste Ladung gefriert gerade im Eisfach. Ich bin schon sehr gespannt auf das Geschmackserlebnis…

Sinn oder Unsinn? #documenta14

Ich gestehe, Kassels Weltkunstausstellung documenta, die dieses Jahr erstmalig an zwei Orten stattfindet, hat mich noch nie sonderlich interessiert. Dieses Jahr ist das anders. Begeistert hat mich schon im Vorfeld das Vorhaben von vier Langstrecken-Reitern, die ein symbolisches Band zwischen den beiden Veranstaltungsorten Athen und Kassel legen wollen.

Am Tag der Eröffnungsfeier im April war das Quartett in Athen aufgebrochen – vor ihnen eine 3.000 km Strecke die nach Nordhessen führt. Ihr Experiment The Athens-Kassel Ride 2017 soll zeigen, wie man Grenzen eines vereinten Europas per Pferd überwinden kann. Eine großartige Idee, wie ich finde. Am 9. Juli will die Gruppe in Kassel eintreffen und läuft quasi an meiner Haustür vorbei. Chapeau – dieser Termin ist fett in meinem Kalender markiert!

documenta
Entstehung des Parthenon der BücherThe Parthenon of Books in Kassel.

Aber auch sonst kann man Kassels Vorbereitungen auf die documenta bereits spüren. Das Parthenon der Bücher ist ein weiteres Projekt, das in mir großes Interesse geweckt hat. Parallel zum gleichen Kunstwerk The Parthenon of Books in Athen, entsteht auf dem Kasseler Friedrichsplatz zur Zeit ein Büchertempel aus verbotenen Büchern.

Rund 100.000 Bücher aus aller Welt, die entweder früher verboten waren und heute wieder gedruckt werden oder immer noch verboten sind, werden für die Realisierung benötigt. Die bisher gespendeten Bücher reichen längst noch nicht aus, der Spendenmarathon läuft weiter.

Hand aufs Herz, wer hat noch einen Harry Potter Band von Joanne K. Rowling liegen, den er spenden möchte? Oder Werke von Berthold Brecht? Erstaunlich, welche Werke alle auf der Liste der verbotenen Bücher stehen.

Ist das Kunstwerk geglückt, sollen am Ende der documenta alle Bücher an die Besucher verteilt werden. Als Zeichen der Wiedersetzung gegen das Verbot der Texte, der mutwilligen Verbrennung der Bücher und der Verfolgung der Autoren ist es der argentinische Künstlerin Marta Minujin wichtig, die zensierten Werke wieder in Umlauf zu bringen. Eine geniale Idee der Wertschätzung!

Und was ich ganz am Rande der Kunstausstellung für mega galaktisch gut befinde, ist ganz nebenbei: das Logo. Na? Wer kennt den lustigen Vogel?

documenta 14

Kassel, 10. Juni – 17. September 2017
Athen, 8. April – 16. Juli 2017

Ein Lesefest nach meinem Geschmack

Es war ein herrliches Gewusel in den Leipziger Messehallen. Die #lbm17 hatte wieder einmal soviel zu bieten, dass ich am Liebsten überall gleichzeitig dabei gewesen wäre. Da das mit dem Telepatieren selbst in der Phantastik-Lounge nicht funktionierte, hatte ich mich auf wenige Anlaufpunkte beschränken müssen. Meinen Schwerpunkt hatte ich für den einen Tag wohl weißlich darauf gelegt, in möglichst viele Lesungen reinzuhören.

Der Unterschied der Autorenvorstellungen war gewaltig. Schnell war mir klar, dass das Schreiben die eine Kunst, das Vortragen aber eine ganz eigene war. Es gab Autoren die mich gleich in die Geschichte haben eintauchen lassen, anderen wiederum ist dieses bis zum Schluss nicht gelungen. Interessant auf jeden Fall, wie unterschiedlich die Autoren ihre Lesungen aufgebaut haben.

Das Größte für unsere Tochter nebst Freundinnen waren die anschließenden Signierstunden und die persönlichen Gespräche mit den Autoren. Mit vielen Eindrücken im Gepäck muss ich sagen, es war wieder ein erstklassiges Lesefestival.

 

Auf geht’s nach Leipzig #lbm17

Verrückt – vor einem Jahr war ich mega gespannt, was mich auf meiner ersten Buchmesse in Leipzig erwartet. Mein bisheriges Messeleben hat sich – zugegeben, das ist schon eine ganze Weile her – viele Jahre in Hannover abgespielt. Vor und hinter den Kulissen der CeBIT war ich monatelang mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dann, zur Messezeit, habe ich meist nicht viel mehr gesehen als die Halle 4.

Auf der Buchmesse in Leipzig bin ich als Fachbesucher unterwegs. Auch hier wird sich mein Weg wieder konzentrieren. Einen kleinen Vorteil habe ich diesmal: ich konnte mir auf meinen Messebesuchen im Frühjahr und Herbst schon sehr viel anschauen. Von daher habe ich mir meinen Schwerpunkt neben (man kann schon sagen „traditionellen“) Terminen, jetzt etwas anders gelegt.

Den Vormittag werde ich mich mit der spannenden Literaturszene Phantastik-Genre beschäftigen. Ich bin sehr gespannt, was uns die Verlage Neues aus der Zauberer- und Muggelwelt erzählen werden. Das ganze Thema ist nämlich Teil der Tour der BücherFrauen und Verlage der Zukunft. Einer der Termine, auf die ich mich schon sehr freue!!

Zum Tagesprogramm habe ich mir weiter noch einige Workshops notiert. Ein großer Pluspunkt für Leipzig: das Programm im Kongresszentrum gefällt mir um Längen besser als in Frankfurt. Den Rest der Zeit werde ich mir Vorträge und Lesungen anhören. Soweit erstmal mein Plan. Schauen wir mal später im Rückblick, ob der aufgegangen ist 😉

 

buchmesse

Keine Zeit zu Lesen?

„Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.“ ― Antoine de Saint-Exupery

Meine tägliche Arbeit besteht darin, viel Inhalt in wenig Text zu packen. In diesem Punkt gleichen sich die meisten Online- und Zeitung-Leser: bei unserer täglichen Informationsflut die wir zu bewältigen haben, bleibt meist nur die Zeit für ein flüchtiges Scannen von Texten, manchmal allenfalls der Überschriften. Mir selbst geht es jedenfalls so.

Schreibe ich an einer Geschichte, habe ich zwar meinen roten Faden vor meinem geistigen Auge, meinen Plot, doch bin ich erst mal im Flow, glühen die Tasten… Gerade habe ich eine Geschichte fertiggestellt, mit „ach du je“, ganzen 2.500 Zeichen zufiel. Erlaubt waren 10.000 Zeichen für eine Kurzgeschichte. In so einem Fall hilft nur eine Auszeit. Oft reichen mir ein paar Stunden, um den nötigen Abstand zu bekommen und um dann gnadenlos mit der Löschtaste zu spielen.

Und siehe da, die neue, abgespeckte Fassung meiner Kurzgeschichte (die durch die Kürzung unweigerlich entstanden ist) gefällt mir um Längen besser! Manchmal ist weniger eben doch mehr!

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Es ist Winter!

Firas Alshater – wie ein syrischer Journalist die Deutschen sieht

Firas Alshater kommt aus Syrien und lebt seit drei Jahren in Berlin. Ich durfte ihn Ende des Jahres auf einer Lesung erleben und habe ein paar Worte mit ihm gewechselt. Mit seinem ersten Buch „Ich komm auf Deutschland zu“ tourt er gerade erfolgreich durch Deutschland. Mit seiner herrlichen Hingabe zeigt er, dass Humor viel heilsamer ist als Hass. Eine Lebenseinstellung die tief aus dem Herzen spricht und mich sehr berührt hat.

Ich könnte hier jetzt alle seine ZUKAR-Clips teilen, weil ich sie alle großartig finde. Mit seinem ersten Clip ist er quasi über nacht durch die Decke geschossen. Diese 3 Minuten solltet ihr Euch nehmen um diesen wunderbaren Autor, Schauspieler und TV-Journalist (der aus Aleppo geflohen ist) kennen zu lernen:

Wie schafft man es vom Bücherschreiben zu leben? Welches Zeug braucht man, um eine gute Story zu schreiben? Sein neues Video hat er quasi für mich gedreht 🙂

Firas war auch auf der Buchmesse in Frankfurt und hat mit Krimi-Queen Nele Neuhaus gesprochen. Und auch hier ist das Fazit wieder ganz wunderbar einfach: Schreiben macht nicht reich auf dem Konto – aber es macht reich im Herzen ❤